Es wimmelt an Einrichtungsideen

Wimmelbilder sind meist großformatige Bilder, die mit vielen Gegenständen, Personen, Tieren, Pflanzen und Alltagssituationen angereichert sind. Sie zeigen eine Fülle von Einzelheiten oder auch gleichzeitig ablaufenden Geschehnissen, die man erst bei intensiverer Betrachtung entdeckt. Wimmelbilder dienen nicht nur zur Unterhaltung. Sie fördern Denkprozesse und Aufmerksamkeit. Und sie verfeinern visuelle Wahrnehmungen und auch sprachliche Kompetenzen.

Diese mit zahlreichen Details angereicherten Bilder gab es schon frühzeitig in der Kunst. Man geht davon aus, dass die Gattung mit den Gemälden von Hieronymus Boch im 15. Jahrhundert einsetzte. Der Name ergibt sich aus den verschiedenen Handlungen in den Bildern. Es wimmelt im wahrsten Sinne des Wortes nur so von Situationen und interagierenden Personen mit allen möglichen Details rundherum. So wurde der Name abgeleitet. Wimmelbilder stellen viele augenblickshaft eingefrorene Handlungen gleichzeitig dar. Sie sollen einen detaillierten Blick auf ein übergeordnetes Thema vermitteln.

So auch unser neues Wimmelbild. Hier wimmelt es förmlich an Alltagssituationen der Büro- und Arbeitswelt. Menschen kommunizieren, planen, arbeiten konzentriert, sind kreativ, präsentieren und lachen miteinander. Eine Wohlfühlatmosphäre, in der der Mensch stets im Mittelpunkt steht.

Eine inspirierende Atmosphäre und praktische Einrichtungen bereiten den Mitarbeitenden nicht nur Freude – sie arbeiten auch gesünder und erfolgreicher. Egal ob Arbeitsplätze, Mittelzonen oder das Bistro für die gemeinsame Pause – unsere Spezialisten beraten Sie gerne, damit es auch in Zukunft bei Ihnen an Einrichtungsszenarien wimmelt.

Sie erreichen uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de

Weihnachtsstress? Nein, danke! So kommen Sie entspannt durch die Vorweihnachtstage

Geschenke kaufen, Kekse backen, das Essen für Weihnachten planen. Schon während der Arbeitszeit denken wir, neben unseren beruflichen To-do’s, an all die Aufgaben, die uns nach der Arbeit erwarten. Dinge, die noch zu erledigen sind, sorgen dafür, dass wir uns nicht auf die Arbeit konzentrieren und sukzessiv innerlich gestresst sind.

Somit stellt sich die Frage: Wie gelingt es, die Vorfeiertage sowohl auf der Arbeit als auch privat ohne großen Stress zu überstehen und die bevorstehende Weihnachtszeit genießen zu können?

Diese drei einfachen, aber sinnvollen Tipps, können Ihnen helfen sich stressfrei auf die bevorstehenden Tage zu freuen:

Eine gute Vorausplanung

Zwischen Meetings und Geschenke besorgen verliert man schnell den Überblick.

Eine klassische To-do-Liste kann dabei vieles erleichtern, besonders durch das Priorisieren und Setzen von Deadlines. So wird nichts Wichtiges vergessen und auch kurzfristige Einfälle können schnell ergänzt werden.

Hören Sie auf ihren Körper

Stress entsteht als aller erstes im Kopf und zeigt sich häufig durch „kleine“ Symptome wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Gerade dann ist es wichtig auf den eigenen Körper zu hören. Senken Sie ihre Erwartungen an Weihnachten und sich selbst, es muss nicht alles perfekt sein. Genug Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen dabei, sich besser zu fühlen. Eine leckere Mandarine, die wir alle besonders vor Weihnachten lieben, ist beispielsweise durch ihren hohen Vitamin C Anteil ein idealer und gesunder Snack für kleine Erholungspausen zwischendurch.

Vorfreude im Büro teilen

Es sind die kleinen Dinge im Leben. Ob ein gemütliches Beisammensein in der Teeküche, ein Treffen nach der Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt oder doch eine klassische Weihnachtsfeier. Diese Feinheiten sorgen für kleine Freuden, die vom ganzen Weihnachtsstress ablenken und zum kollegialen Miteinander beitragen.

Zusätzlich bietet dies die passende Gelegenheit, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und „Danke“ zu sagen. Sei es für ein gelungenes Projekt, eine erfolgreiche Zusammenarbeit oder für das kollegiale Miteinander.

Weihnachten ist schließlich das Fest der Liebe und nicht das Fest des Stresses.

Eine wohltuende Atmosphäre und praktische Einrichtungen machen nicht nur zur Weihnachtszeit eine Freude. Egal ob Arbeitsplätze, Mittelzonen oder das Bistro für die gemeinsame Pause – unsere Spezialisten beraten Sie gerne.

Sie erreichen uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de

Wir wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr 2023!

Ganz ohne Schweiß – wieso kurze bewegte Pausen so wichtig sind

Was haben die Klimaerwärmung und Bewegung am Arbeitsplatz gemeinsam? Zwischen Problembewusstsein und Handeln klafft oftmals eine große Lücke. So hat es wohl jeder schon oft genug gehört und einige spüren es im Rücken oder Nacken: langes Sitzen und monotone Körperhaltung schaden und sollten reduziert werden. Die Weltgesundheitsorganisation stellt dazu fest: „…die Schaffung von Arbeitsumgebungen, die körperliche Aktivität und gesunde Gewohnheiten fördern, gilt als rentabel, da sie zur Steigerung der Produktivität und zur Verringerung von Verletzungen, Krankheiten und Fehlzeiten beitragen kann.“

In Kurzform: Bewegungsangebote sind nicht nur aus Gründen der Gesundheit für die Belegschaft sinnvoll, sondern sie helfen auf wirtschaftlicher Ebene auch dem Arbeitgeber. Wie funktioniert das nun konkret im hektischen und nicht immer planbaren Arbeitsalltag, bei dem eine kurzfristige Deadline oder ein Kundenanruf Vorrang vor einer Trainingseinheit haben?

Die simple Antwort lautet: Jede Bewegung zählt. Bereits in 2 Minuten lassen sich ein bis zwei Kräftigungs- oder Mobilisationsübungen ausführen, für die weder das Dress gewechselt noch anschließend der Schweiß von der Stirn gewischt werden muss. In einer Metastudie wiesen Sportwissenschaftler nach, dass über den (Arbeits-)Tag verteilte Aktivitätsphasen kumuliert einen vergleichbaren Effekt wie gebündelte Trainingseinheiten gleicher Dauer und gleicher Intensität haben.

Voraussetzung sind niedrigschwellige Bewegungsangebote in kurzer Distanz zum Schreibtisch. Für viele Übungen genügen ein wenig Platz und eine Gymnastikmatte. Mit etwas mehr Trainingsequipment erhöht sich der Aufforderungscharakter und es kann noch gezielter individuell auf die Bedürfnisse eingegangen werden. Auch an einem Tag mit eng gestecktem Terminplan sollten mehrere dieser aktiven Pausen möglich sein, entweder spontan oder geplant mit Hilfe einer App – einfach im App-Store nach „Work Break“ suchen.

Die Sofort-Effekte

  • Lösung von muskulären Verspannungen
  • Förderung von Durchblutung, Nähr- und Sauerstoffversorgung
  • Kognitive Effekte: Geistiger „Frische-Kick“ und verbesserte Konzentration

Die nachhaltigen Effekte

  • Prävention von muskulären Dysbalancen
  • Prävention von Herz-Kreislauf- sowie muskuloskelettale Erkrankungen
  • Nudging“ für zusätzliche Bewegung abseits der Arbeitswelt

Mit der Gymfurn Office-Gym Lösung bietet die Eßer Office Group eine neu entwickelte und in Deutschland gefertigte Trainingsstation, die sich im Gegensatz zu anderen Fitness-Angeboten besonders unauffällig und platzsparend integrieren lässt – zugleich eine große Zahl an Trainingsgeräten und Übungsmöglichkeiten bietet.

Der Autor: Florian Schmetz, Dipl. Sportwissenschaftler und Entwickler des Gymfurn Fitness-Schranks


Quellen:

Global status report on physical activity 2022 (WHO-Report)

The Effects of Continuous Compared to Accumulated Exercise on Health

 

Stromkosten reduzieren, ohne zu frieren

Sparen, Sparen, Sparen!

Diese Gedanken kreisen momentan durch jeden Kopf, sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen – denn alles wird teurer. Und jetzt, in der bevorstehenden kalten Jahreszeit, werden zudem noch die Strompreise in die Höhe gejagt. Jeder sucht nach Sparpotenzial – aber im eigenen Heim frieren ist auch keine Option. Was können wir dagegen tun?

In so gut wie jedem Haushalt gibt es Möglichkeiten, Heizenergie zu sparen.“, sagt Ulrich Kleemann, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Berlin. Um bei der Heizung Energie zu sparen, müssen wir nicht direkt frieren. Bereits ein Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Energie. Also runter mit der Temperatur abends im Wohnzimmer! Und auch im Schlafzimmer darf es kühler sein. Das spart nicht nur Energiekosten über Nacht, sondern sorgt auch für einen besseren Schlaf.

Heizkörper brauchen Freiheit! Damit unsere Heizkörper energiesparend heizen, sollten wir sie nicht verdecken. Das bedeutet das Sofa nicht direkt an den Heizkörper zu stellen und diesen auch nicht mit Vorhängen zu verdecken. Nur so kann der Heizkörper effizient arbeiten und es können bis zu 12 Prozent Heizkosten gespart werden.

Kipplüftung – ein wahrer Wärmeverlust, da dadurch die Wände und Möbel auskühlen und die Heizung demnach mehr Energie verbraucht. Stattdessen lieber effizient mehrmals am Tag für fünf Minuten Stoßlüften. So kann die verbrauchte Luft und die Feuchtigkeit entweichen.

Vor allem bei der Beleuchtung können wir den Energieverbrauch im ganzen Haushalt reduzieren. Wenn wir alte Glüh- und Halogenlampen durch neue LEDs austauschen, können wir bis zu 80 Prozent des Energieverbrauchs einsparen.

Auch in unseren Büroräumen arbeiten wir aktiv an der Umsetzung solcher Maßnahmen. Dank unseres Solarstroms haben wir nicht nur Stromkosten, sondern auch in den letzten 15 Jahren mehr als 530.000 kg Co2 eingespart. Um Wärmeverlust entgegenzuwirken, öffnen und schließen sich unsere Türen automatisch und statt ganztags die Fenster auf Kipp zu halten, Stoßlüften wir lieber mehrmals täglich. In unseren Büro- und Ausstellungsräumen zielen wir in der kalten Jahreszeit auf eine möglichst gleichbleibende Raumtemperatur von 19 Grad ab. Für die nicht häufig besuchten Räumlichkeiten, wie etwa Lagerräume, streben wir eine geregelte Temperatur von 15 bis 16 Grad an. Und wenn uns das doch noch zu frisch sein sollte, ist ein leckerer, heißer Kakao oder Kaffee zum Aufwärmen immer eine willkommene Lösung – bei der man auch gerne auf den ein oder anderen Kollegen trifft.

Auch an ihrem Arbeitsplatz, sei es im Büro oder Homeoffice, können Sie aktiv sparen. Egal ob mit stromsparenden Druckern oder Lampen – unsere Spezialisten beraten Sie gerne.

Sie erreichen uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de


Quellen:

https://www.test.de/Serie-Energie-sparen-Teil-4-Heizkosten-Reduzieren-ohne-frieren-1734645-0/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=inperspective-snacks-54&utm_content=Mailing_13915647

Energiesparendes Büro: Diese Hebel solltest du kennen. – Palmberg

 

Durch Dankbarkeit Karriere machen?

“Es sind nicht die glücklichen Menschen die dankbar sind, es sind die dankbaren Menschen die glücklich sind“

Seien wir ehrlich. Zu häufig halten wir vieles für selbstverständlich, dass wir kaum Dankbarkeit aussprechen. Und doch ist es die Dankbarkeit, die unser allgemeines Miteinander in hohem Maße positiv beeinflussen kann. Gerade am Arbeitsplatz kommt Dankbarkeit jedoch viel zu selten vor. Dabei geht es nicht darum, dem Kollegen oder Vorgesetzten „Honig um den Mund zu schmieren“. Vielmehr geht es um das Äußern von positiven Dingen, welches seinem Gegenüber eine hohe Wertschätzung vermittelt.

Wie genau hängen Karriere und Dankbarkeit zusammen? Vereinfacht ausgedrückt, neigen wir dazu, uns mit Menschen zu umgeben, die uns wertschätzen und eine positive Atmosphäre verbreiten. Menschen, die uns mit Wertschätzung begegnen, wirken selbstbewusster und fördern (un)bewusst die eigene Arbeitsleistung sowie den Spaß bei der Arbeit. Dies trägt nicht nur zu positiven Arbeitsergebnissen bei, sondern stärkt auch den Zusammenhalt untereinander.

Gerade gegenüber Führungskräften ist ein dankbares Auftreten gerne gesehen, schließlich sind diese am Mitarbeiterwohl sowie an einem guten Arbeitsklima interessiert. Mitarbeiter, denen regelmäßige Wertschätzung entgegengebracht wird, sind in der Regel treu und damit weniger wechselbereit als andere.

Auch im privaten Umfeld wirkt sich Dankbarkeit und Wertschätzung positiv aus, sogar auf die Gesundheit. Eine Studie der John Tempelton Fundation zeigte, dass unter 200 amerikanischen Probanden, die über einen Zeitraum von zehn Wochen ein Dankbarkeitsjournal führten, messbar mehr Optimismus und Lebensfreude bestand. Eine weitere Studie belegt, dass Dankbarkeit das Glücksniveau um bis zu 25 % anheben kann. Gefühle wie Angst, Neid und Wut, so die Erklärung der Experten, können zudem schwer neben Dankbarkeit existieren. Es sei fast unmöglich, zugleich frustriert und dankbar zu sein.

Es gibt vieles, wofür wir dankbar sein dürfen, oder etwa nicht? Wie wäre es zum Beispiel mit erfolgreich beendeten Projekten, netten Gesprächen mit Kollegen oder einfach nur einem köstlichen Kaffee, den wir uns regelmäßig im Büro gönnen?

Gerade nach den Herausforderungen der letzten zwei Jahre sind wir dankbar, gemeinsam wieder mit unseren Kollegen und Partnern viele interessante Projekte von Beginn an begleiten zu können. Ob bei der Gestaltung Ihrer Arbeitswelt, bei der Büroversorgung oder bei einem leckeren Kaffee – unsere Spezialisten beraten Sie gerne.

Sie erreichen uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de.


Quellen und Vorlage:
https://www.magazintraining.com/dankbarkeit-am-arbeitsplatz/
https://news.kununu.com/warum-deine-karriere-ohne-dankbarkeit-im-sand-verlaeuft/
https://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html

Alle sprechen von New Work – aber was ist das eigentlich?

New Work – nahezu überall stoßen wir auf diesen Begriff. Nicht zuletzt durch die zunehmende Digitalisierung und die pandemiebedingten Herausforderungen der letzten Jahre ist New Work allgegenwärtig. Aber was verbirgt sich hinter diesem neuen Megatrend?

Der Ansatz des New Work ist gar nicht so neu. Seine Ursprünge finden sich bereits Ende der 1970er Jahre beim österreichischen Sozialphilosophen Prof. Dr. Frithjof Bergmann. Bevor er sich der Philosophie zuwandte und mit ihr die Themen Freiheit und Arbeit zu seiner Lebensaufgabe machte, arbeitete er u. a. als Tellerwäscher, Hafenarbeiter, Theaterautor und auf dem Land in der Selbstversorgung. Während er beim amerikanischen Automobilkonzern General Motors beschäftigt war, erkannte er, dass durch die Automatisierungswelle viele der Fabrikarbeiter am Fließband nicht mehr gebraucht und entlassen wurden. Er erkannte zudem, dass eine Alternative geschaffen werden musste und riet den Menschen, ihre Zeit konstruktiv zu nutzen und das zu tun, was sie wirklich wollten.

Heute steht New Work als Überbegriff für die Transformation unserer Arbeitswelt. Digitalisierung, Globalisierung und Automatisierung fördert die Entstehung neuer Berufe. Unternehmen die zukunftsfähig bleiben wollen, müssen sich hinsichtlich neuer Arbeitsformen öffnen, bei denen die Selbstverwirklichung der Mitarbeitenden und derer ausgewogenen Work-Life-Balance Berücksichtigung findet. Faktoren wie moderne, ergonomische Arbeitsplätze, flexible Arbeitsgestaltung, flache Hierarchien und agiles Projektmanagement breiten sich aus.

Kann man New Work lernen? Klar, allerdings braucht es einen tiefgreifenden kulturellen Wandel. Die konkrete Umsetzung in den Unternehmen sieht dazu immer unterschiedlich aus. Denn für New Work gibt es keine Standardlösung: Jedes Unternehmen fordert eine individuelle Betrachtung der Bedürfnisse und Ziele.

Wir beraten Sie gerne. Sie erreichen uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de.


Quellen und Vorlage:
https://www.haufe-akademie.de/new-work.
https://www.derstandard.de/story/2000080542640/new-worktun-was-man-wirklich-wirklich-will
https://newwork-newculture.dev/frithjofbergmann/

Arbeitssüchtig? Ich?

Engagement bei der Arbeit ist richtig und wichtig, schließlich wird gerade das von der Gesellschaft positiv bewertet und vom Vorgesetzten gar belohnt. Doch wann wird die Grenze zwischen Engagement und Sucht überschritten?

Glücksspiel, Tabletten, Drogen – dass man davon abhängig werden kann, ist bekannt. Oft wird eine Sucht, als Schwäche definiert, verschämt vertuscht. Die Arbeitssucht hingegen ist eine Ausnahme, weil sie das Selbstverständnis einer modernen Leistungsgesellschaft, die immer mehr, immer schneller, immer weiter will, unterstreicht.

50, 60, 70, 80 Stunden in der Woche – wann ist man arbeitssüchtig? „Arbeitssucht kann man nicht an der Stundenzahl bemessen“, sagt Dr. Stefan Poppelreuter, Psychologe und Experte im Forschungsbereich der Süchte und Abhängigkeiten. Nicht alle Menschen, die vom Morgengrauen bis spät in die Nacht im Büro sitzen, sind süchtig. Entscheidend ist, welche Macht die Arbeit über unser Leben hat. Ob am Wochenende, im Urlaub oder mit Freunden und Familie – Workaholics kapseln sich oft aus ihrem sozialen Umfeld ab, ohne es bewusst zu merken. Sie verlieren zunehmend die Kontrolle über das eigene Arbeitsverhalten und arbeiten in vielen Fällen bis zum Zustand der völligen körperlichen Erschöpfung.

Laut Dr. Poppelreuter erkennt man die Abhängigkeit daran, dass Arbeiten nicht mehr unter willentlicher Kontrolle steht. Der Workaholic arbeitet, um unangenehmen Situationen auszuweichen oder Konflikte zu vermeiden. Mit der Arbeit flüchte man vor Sorgen, Einsamkeit oder innerer Leere. Trotz der erbrachten Leistungen „ist ein Workaholic für ein Unternehmen eigentlich alles andere als wünschenswert“, so Poppelreuter. Workaholics scheinen zwar kurzfristig mehr zu leisten, sind aber oft schnell ausgebrannt. Nicht selten fehlt es ihnen an Effizienz. Zu viel Kraft und Energie fließen in einen unnötigen Perfektionismus. Wer arbeitssüchtig ist, kann in der Regel schwer delegieren, hält sich selten an Arbeitsaufteilungen und zieht alles an sich. „Zudem vergiften sie das Teamklima“, erzählt der Psychologe. Durch den schlechten Output wird der Druck für das ganze Team erhöht.

Wie bei allen Abhängigkeiten ist der erste Schritt zur Heilung das Eingeständnis und der Wille zur Veränderung. Ein Ausweg ist häufig nur durch professionelle Unterstützung möglich.

Eine optimale Arbeitsumgebung kann ebenfalls dazu beitragen, dass sich die Arbeitsqualität verbessert. Räume können Konzentration, Teamarbeit, Regeneration und Kreativität fördern.

Wir beraten Sie gerne. Sie erreichen Sie uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de.


https://www.rnd.de/beruf-und-bildung/wann-wird-arbeit-zur-sucht-experte-stefan-poppelreuter-im-rnd-interview-OYOXIK4VAZBTLJ6YYAWKDNZ3NY.html
https://www.spiegel.de/karriere/workaholics-500-000-menschen-sind-suechtig-nach-arbeit-a-1007645.html
https://www.hrtoday.ch/de/article/ein-workaholic-ruiniert-jedes-team

Die Entwicklung der Arbeitswelt – ein stetiger Wandel

Wie nahezu alles, so unterliegt auch unsere Bürowelt einem stetigen Wandel. Sei es die Einrichtung, unser Büromaterial oder die Technik, mit der wir arbeiten und kommunizieren – mal sind es kleine Veränderungen und manchmal auch große. Ein tolles Beispiel ist hier die Technik des Schreibens. Wurde zu Beginn noch mit Tinte und später mit dem Graphit-Bleistift geschrieben, war die Erfindung der Schreibmaschine eine wegweisende Wandlung, die durch die Erfindung des Computers und der Weiterentwicklung bis zum heutigen hochmodernen Notebook revolutioniert wurde.

Aber nicht alles was neu erscheint ist auch tatsächlich neu. Zum Beispiel die Funktionsmöbel im Büro. So wurde der erste Bürostuhl schon im Jahr 1850 erfunden. Der erste Steh-/Sitz-Tisch folgte dann 1910.

Auch die Büroarbeit als solches veränderte sich extrem. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verrichteten gerade mal 3 Prozent der Beschäftigten ihre Arbeit am Schreibtisch. Heute arbeitet bereits rund jeder Dritte (14,8 Millionen) Erwerbstätige in Deutschland am Schreibtisch. Kein Wunder also, dass die Anforderungen an das Büro stetig steigen. Arbeitsplätze müssen heute nicht nur funktional, sondern auch ergonomisch gestaltet sein. Zusätzlich soll in der Büroumgebung eine Wohlfühlatmosphäre entstehen, in der man sich gerne aufhält.
Die Eßer Office Group beschäftigt sich auch schon seit ca. 100 Jahren mit Büro- und Arbeitswelten. Lassen Sie sich von unseren Spezialisten individuell beraten und erleben Sie moderne Arbeitswelten in unseren Ausstellungen.

Sie erreichen Sie uns telefonisch 02421 8008-0 oder unter mail@ehser-office.de.

 

Frühlingsmesse für alle Standorte bei Büro-Musterhaus Prickartz in Aachen

Die Hausmessen der Eßer Office Group sind bei Kunden und Mitarbeitenden seit Jahren bewährte Events, mit festem Platz im Terminkalender. Nachdem im vergangenen Jahr eine Herbstmesse am Standort in Düren veranstaltet wurde, freute man sich in diesem Jahr wieder auf die beliebte Frühlingsmesse. “Wir hielten viele Neuheiten und Neuigkeiten für unsere Besucher bereit. Ihnen diese wieder persönlich in unserem Hause präsentieren zu können lag uns besonders am Herzen” freut sich Anne Mandt, Geschäftsführerin der Eßer Office Group, über die rundum gelungene Veranstaltung.

„Unsere Kunden erlebten neue Methoden und Systeme für agiles Arbeiten – ob in der Firma, im Homeoffice oder hybrid. Sie erfuhren mehr über die Transformation zur hybriden Arbeitswelt, prozessoptimierte Bestellstrukturen, unsere umfangreiche C-Artikel Sortimentserweiterung, hocheffiziente und klimaneutrale Druck- und Dokumentenlösungen sowie den Rundum-Service für Kaffee, Wasser, Obst und Smoothies im Büro“, resümiert Anne Mandt.

Die Frühlingsmesse fand vom 09. – 13.05.2022 gemeinsam für alle Standorte bei der Büro-Musterhaus Prickartz GmbH in Aachen statt. Über 5 Messetage informierten sich rund 400 Besucher und freuten sich über spannende Bürowelten und interessante Gespräche.

Nudging: Anstupsen statt Schubsen

„Rechts stehen, Links gehen“ und schon wurden wir „genudged“.

Hinter dem Begriff, steckt keine Bedrohung oder ähnliches, vielmehr geht es um ein Konzept, für das der US-Amerikanische Ökonom Dr. Richard Thaler und der Rechtswissenschaftler Cass Sunstein sogar mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurden.

Dabei steht nudge für das deutsche Wort anstupsen, welches als eine Strategie aus der Verhaltenspsychologie angesehen wird.

Durch Nudging sollen Gewohnheiten ohne Verbote und Regeln in eine positive Richtung gelenkt werden. Grundlegend hierbei ist die Erkenntnis, dass Menschen ihre Entscheidungen nicht immer rational treffen. Außerdem ändern Menschen ihre Verhaltensmuster nur, wenn sie sich freiwillig dafür entscheiden. Nudging versucht also, den emotionalen Teil der menschlichen Entscheidungsfindung anzusprechen.

„Nudges“ können dabei in ganz unterschiedlicher Form Auftreten und eine tolle Wirkung erzielen. Haben Sie schonmal Ihre Geschwindigkeit beim Autofahren angepasst, weil ein Smiley Ihnen signalisiert hat, dass Sie zu schnell fahren? Dann wurden Sie genudged. Auch beliebt ist Nudging in öffentlichen Pissoirs. Eine kleine Fliege hilft den Männern bei der Treffsicherheit. Somit können „Überläufe“ um bis zu 80% gesenkt werden.

Auch im Büroalltag können Nudges Verwendung finden und tragen sogar zur Gesundheitsförderung bei. Verzichtet man zum Beispiel auf die Mülleimer pro Arbeitsplatz und stellt zentrale Müllstationen auf, wird der Mitarbeiter dazu animiert mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.